Berlin ’36

X Verleih

In den Augen der Nazis darf Gretel aber auf keinen Fall gewinnen: Der Reichssportführer schickt gegen Gretel die bis dahin unbekannte „Konkurrentin“ Marie Ketteler (Sebastian Urzendowsky) ins Rennen um die Olympia-Qualifikation – sie soll Gretel übertreffen. Doch die Nationalsozialisten haben nicht damit gerechnet, dass sich die beiden Außenseiterinnen und vermeintlichen Konkurrentinnen nach anfänglichen Problemen anfreunden. Am Ende muss sich zeigen, ob die beiden gemeinsam gegen die Intrige der Nationalsozialisten ankämpfen oder ob der sportliche Ehrgeiz überwiegt…

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Akte X – Jenseits der Wahrheit

© Fox

„Fight the Future“ war schon Mitte der 90er-Jahre auf dem Höhepunkt des „Akte X“-Booms das Motto der TV-Serie – was immer das eigentlich heißt. Jetzt ist das Format mit dem zweiten Kinofilm nach 1998 endgültig in seiner eigenen Zukunft angekommen, und kein Zweifel: „Akte X“ ist nach wie vor Kult. In einer matten 08/15-Fernseh-Landschaft gehörte die TV-Serie zum Besten, was es gab, auch wenn alles manchmal wirkte wie eine besonders langatmige Verschwörungstheorie. Jetzt kommen die Abenteuer von Mulder und Scully zum zweiten Mal bei uns auch ins Kino. Eine Frage, die man sich stellen muss, ist, warum ausgerechnet diese Serie die Gemüter vor dem 11. September 2001 so ungemein faszinierte, seitdem aber nicht mehr?

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[Rec], 2008

© 3L

Ein kurzer, schmerzhafter Albtraumtrip ist dieser Film, geprägt von gesunder Härte, ein bisschen Ekel und vor allem jener Portion Genialität, die im Fall von Horrorfilmen noch unentbehrlicher ist, als sonst, um aus Durchschnittsware etwas Besonderes zu machen: [Rec] Mit einfachsten Mitteln erzählt – schmutzig und dreckig – entstand ein Gruselkabinett des Katholizismus, das puren Horror mit erkennbarem Bunuelschem Gelächter, Trash-Ästhetik mit dem Bild eines teuflischen Christentums verbindet. Bilder fürs Teuflische, die man seit dem Exorcist so nicht mehr gesehen hatte. Bevor es soweit ist, beginnt es erst einmal konventionell: Durchschnittsfernsehen, eine jener üblichen nichts sagenden Ballaballa-Sendungen, in denen eine überkandidelte, ebenso blonde wie junge Reporterin von der Kamera begleitet einer Feuerwehreinheit beim Einsatz über die Schulter glotzt.

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Alle Anderen, 2009

© Prokino

Menschen in der Sonne; Deutsche im Urlaub. Ein junges Paar in Sardinen. Man badet, wandert in den Bergen, wohnt im Ferienhaus der Eltern. Es sind sehr präzis definierte Mittelstandsverhältnisse, von denen die Berliner Regisseurin Maren Ade erzählt: Ihre beiden Protagonisten – gespielt durch die Theaterdarsteller Birgit Minichmayr und Lars Eidinger – sind knapp über 30, stammen aus gutbürgerlichem Hause. Diese sozialen Ausgangslagen und Wertmaßstäbe bestimmen auch die Dynamik ihrer Partnerschaft. In der Beziehung sind die Machtverhältnisse undurchdringlich. Als die beiden einem zweiten, befreundeten Paar begegnen, wird dies für die Hauptfiguren zum Katalysator für Veränderungen im eigenen Liebesleben. Die Spannung zwischen ihnen wächst, und die erprobten Beziehungsrituale geraten ins Wanken.

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Public Enemies, 08-09

© Universal

Eine gewisse Ähnlichkeit zum ersten Aufeinandertreffen von Pacino und DeNiro in Heat ist in Public Enemies unvermeidbar. Geführt von Michael Mann stellen sich zwei der größten Schauspieler ihrer Generation in einem Action-Thriller dem Duell zwischen Jäger und Gejagtem – diesmal allerdings sind es Johnny Depp und Christian Bale, die sich das erste Mal vor der Kamera gegenüber stehen. Public Enemies macht eines der schillerndsten Kapitel amerikanischer Gangstergeschichte lebendig: John Dillingers legendäre Raubzüge, die ihn zum meistgesuchten Mann auf der Fahndungsliste des damals noch jungen FBIs und zum Helden für einen großen Teil der unterdrückten, benachteiligten Bevölkerung in den Zeiten der Großen Depression in den USA der 30er-Jahre
machten. Niemand schien den charismatischen Dillinger (Johnny Depp) und seine Gang stoppen zu können.

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