Was geschah eigentlich 1968 in der DDR? Boxhagener Platz, der erste Kinospielfilm des Fernsehregisseurs Matti Geschonnek, geht dieser Frage nach. Er versucht in prägnanten Bildern und sensibler Erzählweise einzufangen, was in Ostberlin geschah, während im Westen die Studenten revoltierten. Soviel ist schnell klar: Auch in Ostdeutschland waren die späten Sechziger eine wilde Zeit.
Boxhagener Platz
Berlin ’36

X Verleih
In den Augen der Nazis darf Gretel aber auf keinen Fall gewinnen: Der Reichssportführer schickt gegen Gretel die bis dahin unbekannte „Konkurrentin“ Marie Ketteler (Sebastian Urzendowsky) ins Rennen um die Olympia-Qualifikation – sie soll Gretel übertreffen. Doch die Nationalsozialisten haben nicht damit gerechnet, dass sich die beiden Außenseiterinnen und vermeintlichen Konkurrentinnen nach anfänglichen Problemen anfreunden. Am Ende muss sich zeigen, ob die beiden gemeinsam gegen die Intrige der Nationalsozialisten ankämpfen oder ob der sportliche Ehrgeiz überwiegt…
Inglourious Basterds, 08-09

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Im Zentrum von Inglourious Basterds steht eine US-Eliteeinheit, die im Zweiten Weltkrieg im besetzten Frankreich in Kopfgeldjäger-Manier Nazis jagt, und pro Mann „100 Naziskalps“ erbeuten soll. Dann wird sie beauftragt, ein Attentat auf Adolf Hitler zu verüben…Tarantinos Kino war schon immer Fetischkino, das dem Formalen unbedingt den Vorzug vor der Handlung gab, das dabei aber weder anti-erzählerisch noch unmenschlich wirkte. Und es war ein Kino der lustvollen Überschreitung des Erlaubten – und das heißt im Historiendrama auch: der historischen Wirklichkeit. Nie verfällt er der Ästhetik der Nazis. Sein Frankreich ähnelt einer Westernlandschaft, und sein Paris sieht aus, wie das Warschau in Lubitschs „To Be Or Not To Be“. Spärlich ist der Umgang mit Hakenkreuzbinden und NS-Symbolik, es gibt kaum Stiefelschlagen und Uniform.
