Über den Wolken ist die Freiheit grenzenlos für Ryan Bingham (George Clooney). 322 Tage im Jahr ist der passionierte Vielflieger in der Luft oder in Airport-Hotels, ununterbrochen unterwegs zu Firmen irgendwo in den USA. Dort übernimmt er die unliebsame Aufgabe, Mitarbeiter möglichst schmerzfrei über ihre Entlassung zu informieren.
Akte X – Jenseits der Wahrheit

© Fox
„Fight the Future“ war schon Mitte der 90er-Jahre auf dem Höhepunkt des „Akte X“-Booms das Motto der TV-Serie – was immer das eigentlich heißt. Jetzt ist das Format mit dem zweiten Kinofilm nach 1998 endgültig in seiner eigenen Zukunft angekommen, und kein Zweifel: „Akte X“ ist nach wie vor Kult. In einer matten 08/15-Fernseh-Landschaft gehörte die TV-Serie zum Besten, was es gab, auch wenn alles manchmal wirkte wie eine besonders langatmige Verschwörungstheorie. Jetzt kommen die Abenteuer von Mulder und Scully zum zweiten Mal bei uns auch ins Kino. Eine Frage, die man sich stellen muss, ist, warum ausgerechnet diese Serie die Gemüter vor dem 11. September 2001 so ungemein faszinierte, seitdem aber nicht mehr?
Alle Anderen, 2009

© Prokino
Menschen in der Sonne; Deutsche im Urlaub. Ein junges Paar in Sardinen. Man badet, wandert in den Bergen, wohnt im Ferienhaus der Eltern. Es sind sehr präzis definierte Mittelstandsverhältnisse, von denen die Berliner Regisseurin Maren Ade erzählt: Ihre beiden Protagonisten – gespielt durch die Theaterdarsteller Birgit Minichmayr und Lars Eidinger – sind knapp über 30, stammen aus gutbürgerlichem Hause. Diese sozialen Ausgangslagen und Wertmaßstäbe bestimmen auch die Dynamik ihrer Partnerschaft. In der Beziehung sind die Machtverhältnisse undurchdringlich. Als die beiden einem zweiten, befreundeten Paar begegnen, wird dies für die Hauptfiguren zum Katalysator für Veränderungen im eigenen Liebesleben. Die Spannung zwischen ihnen wächst, und die erprobten Beziehungsrituale geraten ins Wanken.

