Donots • The Long Way Home • Solitary Man/Indigo, 26.03.10

„Changes“ heißt das erste Stück auf dem neuen, mittlerweile achten Studioalbum der Donots. Ein Lied, das nicht ohne Grund „The Long Way Home“ eröffnet. Den Richtungswechsel, den sie mit der letzten Platte „Coma Chameleon“ eingeläutet haben, setzen die fünf Jungs aus Ibbenbüren darauf fort. So kommen neue Instrumente, darunter Akustikgitarren, zum tragen und in den Refrains hört man öfters Chöre. Aber die Donots wären nicht die Donots, wenn es nicht auch Songs gäbe, die einem mitten in die Fresse schlagen und deren Hooks einem nicht mehr aus dem Ohr gehen. „Calling“, die erste Single, ist so einer: Es handelt sich um einen Rockdiskokracher, von dem man denken könnte, dass man es schon sein ganzes Leben kennt. Mit „The Long Way Home“ markiert die Band die Rückkehr zu ihren Wurzeln und deshalb haben die Songs auch erstmals einen 80er-Jahre-Wave-Einschlag. Selbstbewusst und detailverliebt präsentieren die Donots die elf Stücke in einer neuen Art und Weise, bleiben sich dabei aber immer treu. (Sonja Berg)

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