Während die Uhr tickt und Ryder gnadenlos sein Ziel verfolgt, sucht der Fahrdienstleiter Walter Garber (Denzel Washington) fieberhaft nach einer Möglichkeit, den Gangster zu stoppen. Das Problem: Garber ist Beamter der New Yorker Verkehrsbetriebe – er ist kein Polizist und er ist für Verhandlungen mit Gangstern und Terroristen in keiner Weise ausgebildet. Dennoch besteht Ryder darauf, ausschließlich mit ihm zu sprechen. Zwischen den beiden Männern entwickelt sich eine dramatische Verhandlung, bei der etliche Menschenleben auf dem Spiel stehen. Bei den Wortgefechten muss Garber unter Hochdruck lernen, auf den unberechenbaren Ryder zu reagieren. Die Zeit läuft. Und zwei Fragen stehen im Raum:
Kann Garber die Geiseln retten? Und wie will es Ryder schaffen, aus dem hermetisch abgeschotteten unterirdischen Tunnelsystem zu fliehen? Regisseur Tony Scott macht in seinem Actionthriller aus der Entführung eines U-Bahn-Zugs und aus der anschließenden Pattsituation zwischen Cops und Gangstern ein spannendes Katz- und Mausspiel. Dabei tritt ein gewöhnlicher, überforderter Fahrdienstleiter – gespielt von Denzel Washington – gegen einen launenhaften, von Rache getriebenen Killer an, der von John Travolta verkörpert wird. Washington bemerkt, dass er seine Rolle besonders attraktiv fand, weil sie eine höchst ungewöhnliche Figur ins Zentrum eines Actionthrillers stellt. „Er ist kein Cop – er ist ziviler Beamter“, erläutert der Schauspieler. „Als er mit den Forderungen von Ryder konfrontiert wird, fragt er sich: ,Wo ist der Verhandlungsführer für Geiselnahmen? Hiermit kenne ich mich nicht aus!‘ Walter Garber ist kein Superheld. Er hat Angst.“ Auch John Travolta war begeistert von den Möglichkeiten, die ihm seine Figur bot: „Einen Schurken zu spielen hat etwas ungeheuer Befreiendes, weil sich die Helden immer zurückhalten müssen“, sagt er. „Bei einem Bösewicht kannst du deine eigene moralische Palette in verschiedenen Abstufungen schaffen – und zwar in der ganzen Bandbreite deines Gebarens. Ich kann wild, ruhig, durchgeknallt oder charmant sein – alles, was ich will.“ (André Gieße/Sony Pictures)
Regie: Tony Scott

